Amelia Bolohan • Systemische Paarberaterin • Autorin

Wer bin ich und warum

„Der Liebeskummer Ausweg“

Ich arbeite mit Menschen,
die nach einer Trennung merken:

Es geht nicht nur um diese eine Beziehung.

Sondern um das,
was sich über Jahre und in mehreren Beziehungen wiederholt.

Über mich

In meinen 20ern hatte ich eine ganz einfache Strategie, um mit meinen Trennungen umzugehen.

Nach dem Motto: „Andere Mütter haben auch schöne Söhne“, habe ich auf Ablenkung gesetzt.

Ein paar Wochenenden ausgegangen.
Einen kurzen Urlaub gebucht, um auf andere Gedanken zu kommen.
Neu verliebt und „vergessen“, was war.

Und ja, das hat funktioniert.
Scheinbar

Später kam die nächste Strategie:

Ich war einfach die "perfekte" Partnerin.

Verständnisvoll. Geduldig. Großzügig. Kompromissbereit.

Weil ich überzeugt war:
Wenn ich genug gebe, muss es doch funktionieren.
Er wird merken, dass ich besonders bin.

Es hat nicht lange funktioniert.

Ich habe erlebt, wie es sich anfühlt, sich nicht gesehen zu fühlen, sich zu verbiegen, zu zweifeln - an ihm, an der Beziehung, und irgendwann an mir selbst.

Und ich habe erlebt, wie sich Dynamiken hochschaukeln.

Wie zwei Menschen sich immer weiter voneinander entfernen, obwohl beide eigentlich Verbindung wollen.

Das war kein einmaliges Erlebnis.

Das war ein Muster.

Und genau das war der Punkt, an dem sich für mich etwas verändert hat.

Was mich geprägt hat

Mein Weg hat nicht in einem Seminarraum begonnen.

Sondern in echten Gesprächen.

Über viele Jahre.

Ich habe über 20 Jahre als Kosmetikerin gearbeitet,
davon über 10 Jahre im eigenen Studio.

Frauen kamen zu mir wegen ihrer Haut.

Und sie blieben wegen etwas anderem, viel Tieferem.

Weil sie dort einen Raum hatten,
in dem sie offen und ehrlich sprechen konnten.
Über ihr Leben. Über ihre Beziehungen.
Ihre Zweifel. Ihre Verletzungen.
Ihre verpassten Träume.

Ich habe alles gehört:

Von der Verliebtheit bis zur Trennung.
Von Hoffnung bis Resignation.

Und immer wieder denselben Satz:

„Das ist eigentlich Therapie, was du hier machst.“

Damals habe ich darüber gelächelt. Heute weiß ich, dass genau dort alles begonnen hat.

Der Punkt, an dem ich es ernst genommen habe

Irgendwann kam der Moment, an dem ich wusste:

Ich will das nicht mehr nur „nebenbei“ machen.

Nicht aus Intuition.
Nicht aus Gefühl.

Sondern fundiert.

Ich habe die Ausbildung zur systemischen Beraterin und Paarberaterin gemacht.
Habe in unterschiedlichen Praxen gearbeitet.
Unter anderem auch mit Menschen, die mit Abhängigkeit zu kämpfen hatten.

Und auch dort wurde eines deutlich:

Wie stark emotionale Verletzungen, Beziehungen und Trennungen ein Leben aus der Bahn werfen können.

Nicht nur emotional, sondern ganz real:

Jobverlust, Einsamkeit, Depression, Abhängigkeiten.

Ein Kreislauf, aus dem viele alleine nicht mehr rauskommen.

Warum ich mit Menschen nach der Trennung arbeite

Ich habe ursprünglich mit Paaren gearbeitet, um sie zu unterstützen, ihre Beziehung zu verbessern.

Und dabei immer wieder gesehen:

Viele entscheiden sich viel zu spät, Unterstützung anzunehmen.

Zu viele Verletzungen.
Zu viel, was sich aufgestaut hat.

Und oft ging es am Ende nur noch darum, die Trennung halbwegs sauber hinzubekommen.

Das war der Moment, an dem ich entschieden habe:

Ich setze genau an diesem emotionalen Punkt an. Nach der Trennung.

Dort, wo alles so klar sichtbar ist.

Wo Schmerz da ist.
Aber auch die Chance, wirklich etwas zu verändern.

Denn das, was ich immer wieder gesehen habe:

Menschen warten.

Darauf, dass die Zeit es leichter macht. Dass die Gedanken weniger werden. Dass es „von alleine“ besser wird.

Und dann gehen sie weiter. In die nächste Beziehung.

Ohne wirklich verstanden zu haben, was und warum alles passiert ist.

Und genau deshalb wiederholt sich alles.

Wie ich heute arbeite

Meine Arbeit ist nicht darauf ausgelegt, dich endlos analysieren zu lassen.

Nicht darauf, Schuldige zu finden.
Nicht darauf, in der Vergangenheit stecken zu bleiben.

Aber: Du musst erkennen, was dich geprägt hat und wie du davon unbewusst gesteuert wirst.

Weil du sonst nicht verstehst, warum du heute so wählst, entscheidest und reagierst.

Und gleichzeitig:

Verstehen allein reicht nicht.

Der Schlüssel ist, zu lernen, anders zu handeln. Das ist die Arbeit, die notwendig ist.

Was ich glaube

Erfüllte Beziehungen sind kein Zufall.

Und auch kein Glück.

Und ganz sicher nicht das Ergebnis davon, endlich „den Richtigen“ zu finden.

Sie entstehen dort, wo du anfängst, Verantwortung zu übernehmen.

Für deine Entscheidungen. Für dein Verhalten. Für das, was du wählst, was du zulässt und was nicht.

Das ist nicht immer bequem.

Aber es ist der Weg, der wirklich etwas verändert.

Ich kenne diesen Weg.

Nicht nur aus Büchern. Nicht nur aus Ausbildungen.

Sondern aus meinem eigenen Leben und aus der Arbeit mit Menschen, die genau an diesem Punkt stehen.

Und genau deshalb weiß ich: Es geht weiter.

Wenn du bereit bist, wirklich etwas zu verändern, dann bist du hier richtig.

Hinweis

Als systemische Beraterin behandle ich keine psychischen Erkrankungen oder Auffälligkeiten.

Menschen, die an Depressionen, Ängsten oder ähnlichen Erscheinungen leiden, sind bei mir nicht an der richtigen Adresse.

Wenn du dir unsicher bist, ob eine Zusammenarbeit mit mir das Richtige für dich ist, schreib mir gerne deine Fragen.

Das Coaching wird weder von den gesetzlichen noch von den privaten Krankenkassen übernommen.

Die Arbeit mit mir ist eine selbstständige und liebevolle Investition in dich selbst und dein neues Leben.

Alles Liebe


Amelia

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